Mein Kampf
… mit git! ;)
Nachdem mich viele Kollegen versucht haben von git zu überzeugen, hab ich's dann doch mal ausprobiert. Nach vielen Stunden Verzweiflung, Dokusuche, einigen dirty hacks und viel perl code habe ich eine einigermaßen zufriedenstellende Lösung für mich gefunden und nun laufen.
Allerdings hatte ich das vorher mit subversion auch, nur mit viel weniger Stress. Was soll mich also bei git halten? Irgendwer schlaggräftige Argumente? In den meisten meiner Projekte wird es nur eine kleine Anzahl Entwickler geben, d.h. die so hochgelobten merge/branch-Fähigkeiten von git werde ich selten brauchen.
Hat jemand eine all-in-one Lösung für git? Warum muss git-daemon denn völlig andere Parameter erwarten als gitweb. Ich habe es nicht geschafft an zentraler Stelle eine Konfiguration mit vorhandenen Repos und Zugriffsmöglichkeiten darauf einzurichten. Auch gitosis hat dabei nich sonderlich weitergeholfen.
So gut git aus SCM-Sicht sein mag, aus Benutzer-/Administratorsicht fehlt es meiner Ansicht nach noch an sehr vielen Stellen, vor allem an verständlicher Doku und einheitlichem Auftreten der Komponenten.
Was mir am liebsten wäre, ist GitHub selbstgehostet. Kennst da jemand eine gute Lösung? Redmine habe ich schon im Test. Das kommt mir auch gelegen, da sowieso ein Komplettumstieg weg von php zu Rails in Planung ist. Leider müssen dann auch Wordpress und Roundcube weg, für welche ich noch keine ebenbürtigen Ablöser gefunden habe...
Der Kampf geht weiter. ;)
